mobile Navigation Icon

Politische Bildung » Aktuelles » Schülerwettbewerbe zur Förderung historisch-politischer Bildung

Wettbewerbe für Schülerinnen und Schüler

Die Teilnahme an Schülerwettbewerben zur historisch-politischen Bildung ermöglicht eine vertiefte Auseinandersetzung mit bestimmten Themen und stellt damit eine wertvolle Ergänzung des schulischen Unterrichts dar. (Gesamtkonzept, Kap. 3.6, S. 30)

Landeswettbewerbe

Der jährlich stattfindende Landeswettbewerb Erinnerungszeichen ist häufig an die parallel laufende Landesausstellung gebunden und die Themen sind der bayerischen Geschichte entnommen. Daraus lassen sich vielfältige Verknüpfungen an einen historisch-politisch bildenden Unterricht herstellen.

Einsendeschluss: vgl. Ausschreibung

Träger: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus in Kooperation mit dem Haus der Geschichte und dem Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung.

Teilnehmende: Schülerinnen und Schüler aller Schularten der 3. - 13. Jahrgangsstufen

Der Wettbewerb „Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn” regt Schülerinnen und Schüler an, sich mit Geschichte über Grenzen hinweg zu beschäftigen. Alle zwei Jahre gibt es die Möglichkeit, mit einem Projekt oder bei einem Quiz teilzunehmen. Das Begleitmaterial bietet zudem Anregungen für die Einbindung in den kreativen Unterricht und eignet sich somit also auch für die Fächer Kunst und Musik. Einsendeschluss: April Träger: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Haus der bayerischen Geschichte Teilnehmende: Schülerinnen und Schüler der 2.-13. Jahrgangsstufen in vier Altersstufen sowie Schülerinnen und Schüler folgender EU-Mitgliedsländer: Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Tschechien, Slowakei, Ungarn und Slowenien.

Im Wettbewerb „Blattmacher" werden jedes Jahr Bayerns beste Schülerzeitungen gesucht und prämiert.

Schülerzeitungen fördern viele Talente und sind ein wichtiges Element der schulischen Partizipation. Die Schülerinnen und Schüler vertiefen hier nicht nur wichtige Kompetenzen wie z. B. ihre Analyse-, Orientierungs-, Schreib- und Sprachfähigkeit, sondern sie nehmen Medien auch als eine bedeutende Säule der Demokratie wahr. Im Wettbewerb werden die kreativsten, interessantesten und unterhaltsamsten Schülerzeitungen ausgewählt und dienen so anderen „Blattmachern" als gute Beispiele.

Einsendeschluss: vgl. Ausschreibung

Träger: Kooperationsprojekt des Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus und der Süddeutschen Zeitung.

Teilnehmende: Schulzeitungsredaktionen aus allen bayerischen Schularten

Jährlich veranstaltet der bayerische Landesschülerrat einen Landeswettbewerb für Schülerinnen und Schüler aller Schularten. Das jeweilige Thema wird vom LSR ausgewählt und berührt i. d. R. einen gesellschafts-politischen Aspekt. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des LSR unter „Unsere Themen/Projekte/Challange SMV"

Träger: Landesschülerrat Bayern

Teilnehmende: Schülerinnen und Schüler aller Schularten, Gruppe mit mind. drei Mitgliedern

Bundeswettbewerbe und Wettbewerbe auf europäischer Ebene

„Jugend debattiert“ ist mittlerweile fester Bestandteil der Schullandschaft und ermöglicht Lehrkräften, mit ihren Schülerinnen und Schülern eine Debattierkultur zu üben und aufzubauen. Auf Schul-, Regional- und Landesebene finden Debattierrunden statt, deren Finalisten dann zum Wettbewerb auf Bundesebene fahren dürfen.

Einsendeschluss:  je nach Region/Land unterschiedlich, vgl. Webseite

Träger: Kultusministerien der Länder, Der Bundespräsident und weitere Organisationen

Teilnehmende: Schülerinnen und Schüler an „Jugend debattiert“-Schulen deutschlandweit

Link zum Angebot: www.jugend-debattiert.de

Jedes Jahr können Schülerinnen und Schüler aller Schularten ab der vierten Jahrgangsstufe an dem Wettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung teilnehmen. Die Teilnehmenden können aus insgesamt sechs Aufgaben zur politischen Bildung einen Aufgabenbereich auswählen. Die Aufgaben stammen i. d. R. aus den Bereichen Politik und Medien und bieten Klassen oder Arbeitsgemeinschaften interessante und herausfordernde Projektaufgaben.

Träger: Bundeszentrale für Politische Bildung

Teilnehmende: Schülerinnen und Schüler der 5. - 13. Jahrgangsstufe (deutschsprachig weltweit)

Einmal im Jahr bestimmt die Jury des Bundeswettbewerbs den 1.-3. Platz der besten Schülerzeitungen pro Schulart auf Bundesebene aus den jeweiligen Landesgewinnern. Gleichzeitig werden eine Reihe von Sonderpreisen und Auszeichnungen durch die Partner des Schülerzeitungswettbewerbs vergeben, für die man sich mit seiner Schülerzeitung oder einem einzelnen Beitrag gezielt bewerben kann. Um teilzunehmen, müssen drei Exemplare (pro Sonderpreis oder Auszeichnung) der entsprechenden Ausgabe der Schülerzeitung an das Bundesbüro gesendet werden. Nähere Informationen sowie das Bewerbungsformular je Sonderpreis finden sich auf der Webseit: https://schuelerzeitung.de/bundeswettbewerb

Träger: Jugendpresse Deutschland und der Bundesrat

Teilnehmende: Schülerzeitungsredaktionen, die in ihrem Bundesland im Landeswettbewerb gewonnen haben und Schülerzeitungsredaktionen, die sich auf die Sonder- und/oder Förderpreise bewerben wollen.

Der Europäische Wettbewerb gilt als der älteste Schülerwettbewerb Deutschlands und stellt eine der ältesten transnationalen Initiativen zur Politischen Bildung in Europa dar. Die Teilnehmenden setzen sich vertieft mit europäischen Themen- und Fragestellungen auseinander. Dabei erfordern die Aufgabenstellungen (vier Module nach Altersstufen gestaffelt mit unterschiedlichen Themen) von den Schülerinnen und Schülern die Beschäftigung mit einer bestimmten europäischen Perspektive. Im Vordergrund stehen dabei gesellschaftliche, kulturelle, politische und wirtschaftliche Aspekte. Die Bearbeitung der Themen kann auf vielfältige Weise erfolgen, z. B. mit Texten, Bildern, Collagen, Videos.

Träger: Europäische Bewegung Deutschland e.V.

Teilnehmende: Schülerinnen und Schüler aller Schularten und Jahrgangsstufen in Deutschland sowie deutscher Schulen im Ausland

Vom Wissen zum nachhaltigen Handeln: Unter diesem Motto sucht der BundesUmweltWettbewerb Projekte in zwei Altersgruppen – von wissenschaftlichen Untersuchungen bis zu Medienprojekten zur Umweltbildung. Engagement zeigen und teilnehmen!

Nachhaltige Entwicklung ist in aller Munde. Und das ist gut so, denn schließlich geht es ums Ganze: das Zukunftsprojekt Erde! Die Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeit bietet immer auch eine Chance: die Bedeutung der Umwelt und ihres Erhalts für die Menschen zu erfassen sowie Ansätze für die Lösung der Probleme zu entwickeln. Der BundesUmweltWettbewerb ruft Schülerinnen und Schüler dazu auf, dies zu tun und verknüpft dabei Theorie und Praxis. Der Wettbewerb kann zu einer nachhaltigen Sensibilisierung für den Umweltschutz und die Ressourcenschonung beitragen. Die Anbindung an die Projektarbeit ermöglicht die Förderung wichtiger Kompetenzen im Kontext der nachhaltigen Entwicklung.

Träger: Der BundesUmweltWettbewerb wird vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) an der Universität Kiel organisiert und durchgeführt. Der Träger des Wettbewerbs ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Der Wett
bewerb wird empfohlen von der Kultusministerkonferenz (KMK)

Teilnehmende: Jugendliche im Alter von zehn bis 20 Jahren an allgemein- oder berufsbildenden Schulen. Der Wettbewerb wird in zwei Altersgruppen durchgeführt: dem BUW I für 10- bis 16-Jährige - allein oder in einer Gruppe bis zu 20 Personen - und dem BUW II für 17- bis 20-Jährige - entweder allein oder in einer Gruppe bis zu sechs Personen.

Der Geschichtswettbewerb findet alle zwei Jahre statt und gilt als der größte historische Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland. Er hat sich zum Ziel gesetzt,  bei den Heranwachsenden das Interesse für die eigene Geschichte zu wecken, Selbstständigkeit zu fördern und Verantwortungsbewusstsein zu stärken. Die Beitragsform ist dabei von den Teilnehmenden frei wählbar – schriftlicher Beitrag, Filme, Hörspiele, Multimediapräsentationen, Ausstellungen, Spiele usw. – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Die Ausschreibungen erfolgen zu wechselnden Themen.

Informationen finden sich unter www.koerber-stiftung.de/geschichtswettbewerb

Träger: Körber-Stiftung

Teilnehmende: Jugendliche bis 21 Jahre, als Einzelperson, in Gruppen oder im Klassenverband

Der Wettbewerb „alle für EINE WELT für alle zur Entwicklungspolitik findet alle zwei Jahre statt. Ermöglicht wird er durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ), den Bundespräsidenten sowie Förder- und Fachpartner aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Medien.

Dieser Wettbewerb bietet Schülerinnen und Schülern Ansporn, sich intensiver mit dem schul- und fachübergreifenden Bildungs- und Erziehungsziel „Bildung für nachhaltige Entwicklung, Globales Lernen, Eine Welt“ auseinanderzusetzen, z. B. im Wirtschafts- und Geographieunterricht oder in einer AG.

Die 9. Wettbewerbsrunde startet zum Schuljahresbeginn 2019/2020 zu dem Thema „Meine, Deine, Unsere Zukunft!? Globales Mitbestimmen – Lokales Handeln.“ Auch in der neuen Runde sind der Kreativität der Schülerinnen und Schüler keine Grenzen gesetzt – der Wettbewerbsbeitrag kann in jeder denkbaren Form eingereicht werden.

Einsendeschluss: vgl. Ausschreibung

Träger: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Teilnehmende: Schülerinnen und Schüler der 1. - 13. Jahrgangsstufe (in vier Kategorien) oder als ganze Schule (Kategorie 5: Schulpreis)

 

Auch dir liegt ein globales Thema besonders am Herzen? Auch du möchtest mit deiner Musik die Welt bewegen? Dann bist du beim Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“ genau richtig!

Der Song Contest ruft alle zwei Jahre junge Menschen in ganz Deutschland sowie in Ländern des Globalen Südens dazu auf, sich musikalisch mit entwicklungspolitischen Themen, wie zum Beispiel Menschenrechten, dem Klimawandel, nachhaltigem Konsum oder Flucht und Migration auseinanderzusetzen und eigene Songs dazu zu schreiben und zu komponieren.

Link zur Website: www.eineweltsong.de

Bereits seit 1990 vergibt der Förderverein Demokratisches Handeln Auszeichnungen an Schülerinnen und Schüler, die demokratische Projekte (vor allem) selbstständig gestalten. Im Bereich der alltagsnahen Themen sind keine Grenzen gesetzt! Die Aufforderung lautet: „Gesagt! Getan: Gesucht werden Beispiele für Demokratie. In der Schule und darüber hinaus".

Demokratisch Handeln - Ein Wettbewerb für Jugend und Schule

Einsendeschluss: vgl. Ausschreibung

Träger: Förderverein Demokratisch Handeln e.V., gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Teilnehmende: Schülerinnen und Schüler alleine, in Gruppen oder zusammen mit Lehrenden aller Schularten und Schulstufen, auch mit Eltern und mit Jugendarbeitern. (weitere Infos hier.)

Mit dem Jan-Amos-Comenius-Preis für hervorragenden Unterricht über die Europäische Union sollen Sekundarschulen ausgezeichnet werden, die ihren Schülern auf besonders interessante Weise Wissen über die Europäische Union vermitteln. Der Preis soll EU-weit für mehr Anerkennung und Sichtbarkeit dieser Bildungsarbeit in den einzelnen Mitgliedstaaten sorgen und die Bedeutung der Vermittlung und des Erwerbs von EU-Wissen bereits in jungem Alter hervorheben. Dabei sollen innovative Lehrmethoden, die die Schüler aktiv in den Erwerb von Wissen über die EU einbinden, vorgestellt und verbreitet werden.

Teilnahme und Anmeldeunterlagen

Einsendeschluss: vgl. Ausschreibung

Träger: Europäische Kommission

Teilnehmende: weiterführende Schulen (Sek. I und II)

denkt@g ist ein Jugendwettbewerb der Konrad-Adenauer-Stiftung gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. Er richtet sich bundesweit an Schüler, Studenten, Auszubildende und Motivierte zwischen 16 und 22 Jahre.

Projekte müssen auf der denkt@g-Homepage angemeldet werden. Dort finden Sie auch weitere Informationen zum Wettbewerb.